Mein Name ist Birgit Meusel und ich möchte die neue parteilose Ortsteilbürgermeisterin von Salomonsborn werden.

Ich lebe seit 2013 im Ortsteil Salomonsborn. Geboren wurde ich 1985 in Jena und bin der Liebe wegen mit Mann und Kind ins Gemeinschaftshaus mit meinen Schwiegereltern gezogen. Nach dem Umbau und der Geburt unseres zweiten Kindes 2015, habe ich begonnen mich noch mehr ins Leben vor Ort einzubringen. An dieser Stelle möchte ich mich zunächst bei allen UnterstützerInnen bedanken, die meine Kandidatur mit ihrer Unterschrift ermöglicht haben. Vielen Dank für euren Vertrauensvorschuss!

Generationen verbinden.

Meine Aktivitäten für Salomonsborn

Ich bin Mitglied der Kinderkiste Marbach-Salomonsborn und unterstütze mit 30 Menschen das Anliegen Mittel für die Kinder- und Jugendhilfe zu sammeln. Dazu veranstalten wir jährlich zwei große Flohmärkte in Marbach und helfen bei allen Kinderfesten vor Ort. Sie kennen mich daher vermutlich vom Brunnen- oder Sportfest, wenn ich Aufsicht an der Hüpfburg habe oder kurz beim Schminken aushelfe.

Kinderkiste Marbach Salomé

Den Verein unterstütze ich mit meinen Kenntnissen zur Öffentlichkeitsarbeit, Sie haben daher sicherlich schon das ein oder andere Plakat von mir gesehen oder sind deshalb auf eine Veranstaltung bei Facebook aufmerksam geworden. Ich freue mich immer, wenn wir mit unserem gemeinsamen Engagement einen Beitrag zum besseren leben vor Ort leisten können. So wie bei der Nestschaukel, die 2018 eingeweiht werden konnte und die durch das gemeinsame Handeln von Ortsteilrat und der Kinderkiste möglich gemacht wurde.

Dorfdetektive

Erinnern Sie sich noch an die Ausstellung der Dorfdetektive zur 875-Jahr-Feier? Vielleicht waren Sie unter den 300 BesucherInnen der Ausstellung. Ich hatte die Idee dazu im vergangenen Jahr nach einem Gespräch mit dem Gemeinderat. Ich bat die amtierende Bürgermeisterin Frau Landherr die Idee gemeinsam zu besprechen. Mit der Gemeinderätin Frau Dr. Siegmund, Ilona Weiß, der Gemeinderatskandidatin Simone Ring und einigen Engagierten mehr haben wir ein tolles Gemeinschaftsprojekt initiieren können.

Über die Kinderkiste haben wir Jugendliche gefunden, die ältere BewohnerInnen des Dorfes interviewt haben wie das Leben hier früher so aussah. Während meines Mutterschutzes hat Simone Ring mit den Kindern die Interviews geführt. Ilona Weiß stellte den Kontakt zu den InterviewpartnerInnen her. Frau Dr. Siegmund hat derweil die historischen Details recherchiert. Aus dem Wochenbett heraus habe ich dann mit meinem dritten Kind auf dem Arm die Aufsteller für die Ausstellung fertig gestellt.

Osterbrunnen

Osterbrunnen in Salomé

Es kann auch sein, dass Sie mich am Osterbrunnen gesehen haben. Als sich der ehemalige Heimatverein auflöste und keiner mehr den Brunnen schmücken wollte habe ich die Deko ausfindig gemacht und durfte sie zum weiteren Schmücken mitnehmen. Seitdem schmücke ich mit dem bestehenden und amtieren Gemeinderat Sascha Sabath für Sie den Osterbrunnen gemeinsam mit den Kindern. Jedes Jahr freue ich mich dann, wenn ich aus meinem Küchenfenster beobachte wie die Menschen davor stehen, Fotos für Familie und Verwandte gemacht werden und die Kinder auf den Osterhasen warten.

Facebookseite

Seit 2015 betreibe ich für den Ortsteil eine Facebookseite mit aktuellen Infos zum Ortsgeschehen. Da die Webseite für den Ortsteil derzeit abgeschaltet ist, ist dies leider der einzige Kanal online Neuigkeiten aus dem Leben in Salomé zu verbreiten. Nach der Kirmes wollen die Gemeinderatskandidatin Sandra Kirschnik und ich die Weichen stellen, damit es wieder eine Dorfseite für alle gibt, die nicht bei Facebook aber online unterwegs sind.

Relevante Infos drucke ich auch aus und hänge diese ans schwarze Brett. Die Plakate zu einigen Dorffesten sind ebenfalls aus meiner Hand.

Motivation

Der folgende Satz inspiriert mich schon lange und ist ein bisschen mein Antrieb all das zu tun, was ich gern mache – auch ohne dafür etwas zu erwarten. Ich finde nur so kann Gesellschaft gut funktionieren, indem eben jeder gibt, was er kann.

Tu, was du kannst,
mit dem was du hast,
wo immer du bist.


Theodore Roosevelt

Kirmestanzkinder

Momentan studieren Simone Ring und ich gemeinsam mit den Kirmestanzkindern Tänze für die Kirmes in Salomonsborn ein. Das ist recht spannend, denn die Kinder sind zwischen drei und elf Jahren alt – und auch hier passt das Zitat, denn jeder bringt etwas mit, jeder kann etwas und alle freuen sich auf die Kirmes vom 14.-16.06.2019 in Salomonsborn.

Beteiligungsformate

Gern möchte ich meine Kompetenzen zu demokratischer Beteiligung in die Entwicklung des Orstteils einfließen lassen: Warum nicht die Menschen fragen die hier leben, wie der Ort aussehen soll? Warum nicht die Kinder und Jugendlichen oder SeniorInnen an dieser Entwicklung gezielt partizipieren lassen? Es gibt viele Wege demokratische Teilhabe niederschwellig zu organisieren – dafür möchte ich mich stark machen.

Vereine vernetzen.

So ein kleiner Ortsteil wie Salomonsborn, der funktioniert nur, wenn man gemeinsam die Dinge anpackt. Wenn die Generationen miteinander und voneinander lernen, es gemeinsame Feste gibt auf denen man sich mal in Ruhe treffen und „knetschen“ kann.

Alle Vereine aus Salomonsborn leisten eine hervorragende ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwesen. Ob Kirchenförderverein, die Kinderkiste, der Sportverein oder der Kirmesverein: Ohne sie gäbe es kein „Leben“ im Dorf. Ohne sie würden wir uns alle viel seltener sehen. Ich möchte die Vereine bei ihrer wertvollen Arbeit nach Kräften unter die Arme greifen und die Feste sowie Feiern, Treffpunkte und Gruppen bei ihrer so wichtigen Arbeit für das Gemeinwesen unterstützen.

Infrastrukturen verbessern.

Salomonsborn ist durch eine besondere Berglage gezeichnet. Es gibt tatsächlich wenig was mich hier stört, aber was mich wirklich an meine Grenzen bringt ist die Infrastruktur in vielerlei Hinsicht. Ein Punkt ist das manchmal völlig unvermittelt wegbrechende Internet. Als Selbstständige Beraterin mit dem Schwerpunkt (online)Kommunikation ist das oft dramatsich für mich und geschäftsschädigend. Es kann nicht sein, dass die Thüringer Netkom hier keine Versorgungsstabilität hinbekommt und regelmäßig am Sonntagabend nichts mehr geht. Dafür möchte ich mich einsetzen und die Verantwortlichen an einen Tisch holen und gemeinsam nach Lösungen suchen, damit dieses leidige Problem behoben wird.

Visionen

OPNV & Radweg

Hier „oben“ sind wir auf ÖPNV oder das Auto angewiesen. Es ärgert mich, dass es keine sicheren Radwege in die Stadt oder nach Alach mit Anschluss nach Bindersleben gibt. In Zeiten wo ständig über eine autofreie Innenstadt gesprochen wird, Parkplätze kaum vorhanden und auf Dauer einfach sehr teuer sind möchte ich als Einwohnerin von Erfurt dann auch die Möglichkeit haben ohne Probleme autofrei dahin zu kommen: Mit dem Rad sicher ankommen (mit drei Kindern ist das sehr speziell) oder eben mit dem Bus. Würde ich meine Kinder mit dem Bus in die KiTa bringen, ich würde für eine Strecke 60 Minuten brauchen. Und dann wären wir Eltern noch nicht auf der Arbeit. Die Ortsteile müssen daher bei allen Verkehrskonzepten der Stadt besondere Rücksicht erfahren. Wir zahlen immerhin auch Steuern für Erfurt, da dürfen wir uns auch einen sicheren Radweg einfordern oder alternative Lösungen für den ÖPNV.

KiTa-Konzept

Ich finde es mittlerweile nicht mehr so tragisch, dass wir weder KiTa noch Schule vor Ort haben. Was ich tragisch finde ist, dass wir die KiTa-Kinder aus Salomé nicht wohnortnah unterbringen können. Alach ist übervoll, Marbach auch und nimmt Kinder zudem erst ab zwei Jahren – eine Tagesmutter in der Nähe gibt es nicht um das erste Krippenjahr zu überbrücken. Also wohin mit den konstant um die 50 KiTa-Kindern aus Salomé? Gern möchte ich hier zu Lösungen beitragen. Das Thema Schule ist ähnlich gelagert. Mit den EntscheiderInnen nach Wegen für bessere Lösungen zu suchen ist auch hier mein Ziel.

Verkehr im Ort

Ein wichtiges Thema ist die Verkehrslage im Ort. Es gibt zu wenig Parkraum bei steigender Autozahl. Dazu habe ich eine Bitte an Sie alle: Viele AnwohnerInnen fahren in der verkehrsberuhigten Zone langsam und rücksichtsvoll. Ich habe Anfang 2017 eine Elterninitiave mit unterstützt und im Infoborn auf die gefährliche Lage in den verkehrsberuhigten Zonen hingewiesen: Bitte fahren Sie da, wo die Schilder sind, auch wirklich langsam. Als Mutter von drei Kindern sehen Sie mich nur dann grimmig schauen, wenn ich mal wieder ein Kind an der Kapuze zurückziehen muss weil sich ein Auto mit hoher Geschwindigkeit nähert. Das sind manchmal Außwärtige, oftmals aber auch einfach SalomonbornerInnen mit Eile. Da würde ich mir einfach ein Quentchen mehr Rücksicht für die FußgängerInnen und vor allem die Kinder wünschen.

Zukunftsmusik „Spielplatz der Generationen“

Aus meiner Geburtsstadt kenne ich das Konzept der Generationen-Spielplätze. Das sind Plätze, wo alle Generationen eine Freizeibetätigung finden: Ob Sportgeräte, die fix montiert sind, Boule oder ein Schachfeld. In Anbetracht unserer gegrafischen Lage und der Altersstruktur wünsche ich mir doch sehr einen Platz, wo nicht nur Eltern mit ihren Kleinkindern sind, sondern alle irgendwie zusammen kommen können. Aber das ist Zukunftsmusik – die Anschaffung der Geräte sind teuer, ihr Unterhalt auch – trotzdem schlummert dieses Projekt in meinem Kopf und ich habe auch Ideen, wie man zusätzkiche Mittel akquirieren könnte. Aber Ideen kann man ja auch ruhen lassen, bis die Zeit besser passt. (hier noch ein Beispiel aus Osnabrück)

26.05.2019 Kommunal- und Europawahl

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Stimme zur Wahl geben und ich mit ihrem Willen Salomonsborn noch ein bisschen lebens- und liebenswerter gestalten darf.

Da an diesem Tag das Familiensportfest auf dem Sportplatz ist, können Sie die Beteiligung an der Wahl sozusagen auf dem Weg dahin erledigen – wir sehen uns dann beim Kinderschminken, Zumba oder an der Hüpfburg.

Bitte gehen Sie wählen, auch zur Europawahl, die am gleichen Tag stattfindet.

Wenn Sie weitere Fragen an mich haben gibt es drei Möglichkeiten: Entweder sprechen Sie mich unterwegs an, oder Sie schreiben mir eine Mail an info@birgit-meusel.de – wenn Sie lieber telefonieren, dann können Sie auch versuchen mich auf dem Handy zu errichen unter 0176 / 316 368 52 – wenn ich Zuhause in der Herrenstraße bin, habe ich nur meistens keinen Empfang.

Mein Engagement für Sie kompakt:

Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen – egal ob online oder offline im Ort.

Ihre Birgit Meusel

Kandidatin zur Ortsteilbürgermeisterwahl in Salomonsborn